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Das Projekt "Catalogus Universitatis Gottingensis"

Der „Catalogus Universitatis“ ist 2022 im Rahmen eines Projektseminars unter der Leitung von Prof. Dr. Arnd Reitemeier begonnen worden. In einem ersten Schritt wurde eine Datenbank entwickelt, die langfristig Informationen über alle bisherigen Mitglieder der Universität enthalten soll. In weiteren Seminaren werden die Daten mit unterschiedlichem zeitlichen oder thematischen Fokus ergänzt. Das Projekt orientiert sich an bestehenden Katalogen, bspw. der Christian-Albrechts-Universität Kiel, der Universität Rostock oder der Universität Hamburg.
Bewusst geht das Göttinger Vorhaben über solche Gelehrtenverzeichnisse und Professorenverzeichnis hinausgegangen, nicht nur weil die Integration der Studierenden und der Promovierenden geboten erscheint, sondern weil an allen Universitäten den vielen weiteren Beschäftigten (und teilweise auch unentgeldlich tätigen) Personen eine außerordentlich große Bedeutung zukommt. Die Größe des Vorhabens aber ist nur schwer zu fassen, da allein für die Zeit von 1734 bis 1900 knapp 70.000 Studierende immatrikuliert waren.
Methodisch geht das Vorhaben damit deutlich über bisherige genalogische und prosopographische Ansätze hinaus, womit das Vorhaben Neuland betritt, denn es ermöglicht langfristig eine weitgehende Erforschung historischer Netzwerke, wobei zunächst die universitären Räume im Fokus stehen.

Langfristige Zielsetzung

Langfristiges Ziel ist die Erschließung des gesamten Personenkörpers sowie der Gebäude und Einrichtungen der Georg-August-Universität Göttingens in Form einer öffentlich zugänglichen Datenbank. Die so geschaffenen Auswertungsmöglichkeiten erlauben neue Zugriffe auf die Geschichte der Universität und der Region. Details zum Projektfortschritt und erste Ergebnisse finden Sie auf den Projektwebseiten des Instituts.

Die Mitwirkenden
Kontakt

Sie erreichen uns unter:
ihlfweb(at)
uni-goettingen.de